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Schafferhof Highlights

27.03.2009

Claudia Koreck

Claudia Koreck
Claudia Koreck

Rockiger "Heimatabend" 

Claudia Koreck startet Tournee "Barfuaß um die Welt" - Tenne im Schafferhof rappelvoll 

Dieser erfrischende "bayerische Heimatabend" reißt sogar die ganz Jungen von den Sitzen. Ungemein natürlich, sehr charmant und doch professionell bis zur letzten Sekunde begeistert Claudia Koreck am Sonntagabend in der rappelvollen Tenne des Schafferhofs. Ihre Mischung von Pop-, Rock-, Blues- und Soulklängen mit bayerischer Poesie lässt die große Fangemeinde weiter wachsen. 

Claudia Koreck singt in bester Tradition der englischsprachigen Songwriter von den eigenen Erlebnissen, Gefühlen und Ängsten. Und die sind bei einer Traunsteinerin halt einfach echt bayerisch. Drum hat Claudia Koreck auch keine Songs, sondern nur "Liadln" im Programm. Und darum singt sie auch nicht hochdeutsch. 

Seit die Liedermacherin mit ihrer Debütscheibe "Fliang" die Charts erobert hat, ist viel passiert. Sie lieferte den Titelsong zu Josef Vilsmaiers Theater-Verfilmung "Der Brandner Kaspar" (auch den gibt es im Schafferhof zu hören) und stand für Bayern bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest auf der Bühne. "I war brutal aufgregt. Als der Stefan Raab plötzlich dastand, hab ich zerst gedacht, i schau Fernsehen", bekennt die zierliche Sängerin.

Ihre Texte gehen unter die Haut. Ohne Starallüren und mit ungemein viel Spaß an der eigenen Musik bietet sie fast zwei Stunden mit ausgewaschener Jeans, hellblauem T-Shirt, Turnschuhen und der umgehängten Akustikgitarre auf der Bühne beste Unterhaltung. Sie zelebriert mit Andreas Dombert (E-Gitarre und Piano), Andreas Otto Schelling (E- und Akustikbass) sowie Manfred "Manni" Müller (Percussion) ihre "bayerische Lebensart", die aus handgemachter Musik, Luftsprüngen, Stimmakrobatik und eben bayerischen Texten besteht. Mal hängt Claudia Koreck mit geschlossenen Augen am Mikro und singt von Liebe, im nächsten Moment fetzt sie schon wieder wie ein Derwisch über die Bühne. Fans reiben sich verwundert die Augen. Bei einigen Stücken schnappt 
sich die Sängerin die E-Gitarre und haut in die Saiten, dass die Boxen dröhnen: eine ganz neue Koreck.
Das Tourneeprogramm zur zweiten CD "Barfuaß um die Welt" steht deutlich unter dem Eindruck der Reisen, welche die 22-Jährige nach dem bombastischen Erfolg der Debütscheibe unternommen hat. Vom "Strandliad", das in Hawaii entstanden ist, zupft sie sich auf den Stahlsaiten zu Whiskey und Bier trinkenden Countrysängern nach Nashville, Tennessee. Über Tokio geht es zurück zu Heimatgefühlen in Traunstein und München. Bei jedem Stück wird deutlich, dass die 1,66 kleine, blonde Sängerin mit der großen Stimme auf der Bühne ihre Erlebnisse, Erfahrungen verarbeitet. "Barfuaß" bedeutet für sie nicht nur, die Socken abzustreifen, um den Sand zwischen den Zehen zu spüren, sondern auch ihre Gefühle nach außen zu kehren.

Dicht an dicht stehen und sitzen die Besucher im Schafferhof an der Bühne, um das neue bayerische "Mundart-Wunder" zu sehen. Die Besucher wiegen sich im Takt zu den Rhythmen, bekommen feuchte Augen, wenn Claudia Koreck im Lied "Jager" ihre große Liebe besingt, und sie fiebern mit, wenn die Wahl-Münchenerin über ihre Abenteuer in fernen Ländern plaudert. 

Neuhaus war nach Regensburg und Passau die dritte Station der am Freitag gestarteten Tournee. Rund 40 Termine sind geplant. Dass auch der Schafferhof darunter ist, haben die Fans nicht nur dem einzigartigen Ambiente sowie den guten Kontakten von Reinhard Fütterer und Werner Schick zu verdanken, sondern auch dem Weidener Simon Glaser. Der steht regelmäßig im Schafferhof am Mischpult und begleitet Claudia Koreck bei der gesamten Tournee. 

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