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Schafferhof Highlights

30.01.2009

"Da Huawa, da Meier und I"

"Da Huawa, da Meier und I"
"Da Huawa, da Meier und I"

Sex, drugs and Rock 'n' Roll war gestern. In Bayern heißt es jetzt wieder "Fensterln, Schnupfen und Volksmusik". Das zeigten am Wochenende "Da Huawa, da Meier und I" in der ausverkauften Tenne des Schafferhofs. Zwei Vorstellungen gaben die Gaudiburschen in Neuhaus, und an beiden Abenden war das Publikum restlos begeistert. Am Schluss schmerzten den Besucher die Lachmuskeln.

Das Trio stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass es eine der lustigsten Kabarettgruppen Bayerns ist. Mit erfrischendem Humor und vielen neuen Ideen nahmen die drei Jungs topaktuelle Themen aufs Korn. Egal ob es sich um Toskanahäuser in der niederbayerischen Pampa oder die Verwendung der Bulimie-Ergüsse von Topmodells für die Biogasanlage handelte: Das Publikum bog sich vor Lachen.

Kloschüssel als Instrument
Eine Schau war auch das "Dixie-Klo-Lied", interpretiert auf einem "Klorophon". Das selbst gebaute Instrument bestand aus einem Staubsaugerschlauch, einem Trompetenmundstück und einer Kloschüssel.
Matthias Meier ("da Meier"), Christian Maier ("da Huawa") und Siegi Mühlbauer ("I") boten tolle Mimik und Gestik. Sie verwandelten die Tenne in eine Zeltdisco und entführten zum Ballermann. Bissig und pointiert interpretierten sie die Geschehnisse in der Welt und in Bayern auf ihre Art und Weise. Schließlich spielten sie auch noch Raggae, ihre Antwort auf 43 Prozent "Schwarze" in Bayern.
Doch die Jungs haben nicht nur komödiantisches Talent, sondern sind auch klasse Musiker. Mit ihrer Vielfalt an Instrumenten vertonten sie die bayerische Volksmusik auf ihre ganz eigene Art und Weise. "Musi" auf Nasenflöten und Rock 'n' Roll mit dem Mörtelkübel als Bass hört man nicht alle Tage. Das Publikum wurde immer wieder mit einbezogen. "Wir wollen ja a Musi miteinander machen, nicht gegeneinander", schmunzelten die Kabarettisten.
Mit ihrer ungekünstelten, natürlichen Art hatten die Drei einen riesigen Spaß auf der Bühne und stecken mit viel Spontaneität ihre Zuhörer an. Und für die war das Programm ebenfalls eine Mordsgaudi.

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