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Schafferhof Highlights

23.01.2009

Sacco&mancetti

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Architekten des zeitlosen Rocksounds 

Regensburger "Sacco&Mancetti" eröffnen Kulturjahr im Schafferhof mit Hammer-Konzert - Endlose Zugaben 

Ein Anwalt, ein Architekt, ein Mediengestalter und ein Lehrer. Was nach allem Möglichen klingt außer nach einer Rockband ist tatsächlich eine - und noch dazu eine wirklich gute. Eigentlich sind "Sacco&Mancetti" nur Teilzeit-Rocker, die nur wenige Konzerte spielen. Die Ausnahme ist der Schafferhof, in dem die Regensburger regelmäßig gastieren, und dort mit einem denkwürdigen Auftritt das erste Glanzlicht des neuen Kulturjahres in der Tenne setzten. 

Einmal mehr erweisen sich "Sacco&Mancetti" als exzellente Live-Formation. Ihre nachhaltige Bühnenpräsenz - verstärkt durch die eindringliche Stimme Jockl Peithners - entwickelt eine ungeheuere Energie, die selbst in den ruhigen Stücken spürbar ist und jedes noch so reservierte Publikum mitreißt. 

Immer wieder überrascht es, wie professionell die, von Thomas Gottschalk entdeckte, Kultband zu Werke geht. Und das kommt nicht von ungefähr: Peithner (Gesang, Gitarre), Rudi Beer (Gitarre, Percussion), Herbert Schwarzfischer (Bass) und Reinhold Keck (Schlagzeug) verfeinern ihren Sound in mehrmals wöchentlichen - und vor Konzerten nahezu täglichen - Proben. 

Daher entwickelt sich "S&M" trotz über 20-jähriger Bandhistorie und neun veröffentlichter Alben immer weiter. Der melodisch-rockige Sil der düster gekleideten Klang-Desperados ist zeitlos modern, da er sich stilistisch nicht einschränken lässt. 

Ursprünglicher Rock, knackiger Rock'n'Roll sowie Country, Blues und Soul fügen sich stimmig zusammen. Intelligente Kompositionen bestechen mit kraftvollen Gitarren-Soli im Stil der 70er Jahre und zelebrieren einen lebendigen Klang, der dennoch nicht durchkonstruiert wirkt. 

Vom Opener "Hilly Billy Slag" an über das emotionale "Old boys dream on" bis hin zur wunderbaren Ballade "Rainbow's End" ist das Publikum im "S&M-Klangspektrum" gefangen. So rettungslos, dass die Musiker als Zugabe nahezu noch einmal ein komplettes Set spielen müssen, Dort legen Covertitel wie "Staying Alive", oder "Should I Stay" einen Teil ihrer weit verzweigten Wurzeln frei. 

Und zeigen eine Spielfreude, die ihre Fans hoffen lässt. Denn vielleicht vertauschen Peithner und Co. nun wieder öfter Kanzlei oder Zeichenbrett mit der Konzertbühne. 

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